Gemäßigtes Südamerika
Länder
Das gemäßigte Südamerika hat im Westen mediterrane Küstenstreifen, wobei in Westpatagonien immergrüne Laub- und Nadelwälder verbreitet sind. Der Nordosten ist geprägt von Grassteppen (Pampa), während sich im Süden die Trocken- und Wüstensteppen Patagoniens finden. Feuerland schließlich hat ein subpolares Klima. Gesundheitsrisiken für den ReisendenAllgemeinesInfektionskrankheiten von Insekten übertragen sind im Vergleich zu anderen südamerikanischen Ländern relativ selten, nahrungsmittelbedingte etwas häufiger. Obwohl überwiegend europäische Standards gelten, sollte man generell bei Imbissständen auf der Straße vorsichtig sein, auf die Frische von Speisen achten und nur gut Erhitztes sowie Definierbares (z.B. kein Hackfleisch) zu sich nehmen. Vor Ort erkundigt man sich am besten nach kursierenden Krankheiten und üblichen Übertragungswegen. Es empfiehlt sich, Leitungswasser nicht zu trinken (Achtung Falle Eiswürfel) bzw. Wasser abzukochen und damit Gemüse gut zu waschen bzw. Obst zu schälen. Viele Lebensmittel-Infektionen lassen sich vermeiden, hält man diese Grundregeln ein. Zu beachten bei längeren, intensiveren ReisenReist man unter erhöhtem Risiko und nicht als isolierter Zwei-Wochen-Pauschal-Reisender im sauberen Sternchenhotel, ist man einer höheren Infektionsgefahr ausgesetzt. Wer also aus beruflichen Gründen häufig bzw. lange im Land ist, für mehrere Wochen eher rustikal als Rucksackreisender herumreist oder bestimmte gesundheitliche Probleme hat, sollte sich folgender Krankheiten bewusst sein sowie die Impfempfehlungen (s.u.) unbedingt beachten.
ImpfungenPflichtimpfungen
Impfempfehlungen
Impfempfehlungen bei erhöhtem Risiko
MalariaDiese Region Südamerikas gilt überwiegend als frei von Malaria. Lediglich im Nordwesten Argentiniens herrscht vom Herbst bis Frühjahr ein mittleres bis geringes Infektionsrisiko. Es empfiehlt sich ein Mückenschutz mittels langer Kleidung oder Autan & Co. Eine medikamentöse Prophylaxe sollte nur auf ausdrückliche Empfehlung des zuständigen Arztes bzw. städtischen Tropeninstituts erfolgen. | ||||||
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